Skip to main content Skip to home page
Newsletter Jetzt abonnieren!

Nr. 2025 | 3

Bibliotheken

Bibliotheken sind weit mehr als Aufbewahrungsorte für Bücher: Sie sind Räume des Lesens, der Begegnung und des Lernens – Orte, an denen kulturelle und sprachliche Bildung, Wissen und Teilhabe zusammenkommen. Schon früh wurde ihre Bedeutung erkannt: Nicht zufällig entstand in der Schweiz bereits vor über hundert Jahren die «Schweizerische Volksbibliothek» (heute Bibliomedia), um Lesen und Bildung landesweit zu fördern. Zu den historischen Aufgaben gehörten die Leseförderung ebenso wie der «Kampf gegen die Schundliteratur» oder die Unterstützung des Lesens in anderen (Landes-) Sprachen. Bibliotheken waren stets eng mit Schule und Bildung verbunden – vielerorts ganz konkret als Schulbibliotheken, die den Unterricht unterstützen und ergänzen. 
Wie gestaltet sich dieses Verhältnis heute, in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und digitaler Veränderungen? Welche Aufgaben übernehmen Bibliotheken im schulischen und ausserschulischen Lernen?
In dieser Ausgabe von leseforum.ch kommen Fachpersonen aus Bibliothekswesen, Forschung und Bildung zu Wort, die neue Erfahrungen, Perspektiven und Handlungsansätze vorstellen und diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Vernetzung von Bibliotheken mit anderen Orten der Leseförderung, Strategien für die Bibliothek der Zukunft sowie die Frage nach der Rolle des Bibliothekspersonals. Wie verändert sich der Beruf, wenn Bibliothekar:innen immer stärker in pädagogische Handlungsfelder hineinwirken? Welche Kernkompetenzen bleiben für die professionelle Identität unverzichtbar – und welche neuen Anforderungen ergeben sich für die Aus- und Weiterbildung?
Zu diesen Fragen geben Beiträge aus verschiedenen Sprachregionen und Ländern Auskunft. Sie zeigen, wie sich Bibliotheken heute als Akteurinnen von Bildung und Kultur verstehen – als Orte des Zugangs, der Begegnung und des selbstständigen Lernens. Mehr

Stimmen zur Plattform

Die Internetseite der Zeitschrift ist ein Schatz von Publikationen zur aktuellen Literalitätsforschung. Die thematische Ausrichtung der Ausgaben liefert eine stets hochaktuelle Agenda der Fragen, über die die Literalitätsforschung spricht. Helmuth Feilke, Justus-Liebig-Universität, Giessen
Das leseforum.ch ist zu einem einschlägigen und unverzichtbaren Ort der Erforschung, Dokumentation und Praxis von Literalität im sprachen- und länderübergreifenden Diskurs geworden. Neben der Qualität und Thematik der Beiträge besticht ihre einfache Verfügbarkeit. Björn Rothstein, Ruhr-Universität, Bochum
Als Autor bei leseforum.ch weiss ich aus eigener Erfahrung, wie genau die Artikel von einem Begleitgremium geprüft werden. Das ist eine Garantie für wissenschaftlich hochstehende und aktuelle Beiträge. Die thematisch aufbereitete Verschränkung von Wissenschaft und Praxis ist für alle Lesenden sehr bereichernd. Hansjakob Schneider, Pädagogische Hochschule Zürich
Nach oben