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Eine Babybibliothek konzipieren, einrichten und betreiben

Ein Erfahrungsbericht

aus der Nr. 2026 | 1 zum Thema «Literalität im frühen Kindesalter»

Sylviane Rigolet

Dieses Projekt zur Förderung des Interesses an Büchern basiert auf einer erfahrungsbasierten Analyse der Bedürfnisse von Bibliothekarinnen: Zum einen besteht ein Bedarf an spezifischer Ausbildung, um die Bücherauswahl für Kleinkinder theoretisch zu begründen. Zum anderen benötigen sie Kenntnisse über interaktive Angebote, die Kinder, Eltern und Mitarbeitende der Bibliothek motivieren und ihnen gleichzeitig ermöglichen, sich aktiv einzubringen.
Die theoretischen Grundlagen des vorgestellten Ansatzes basieren auf vertieften Kenntnissen der psycholinguistischen und sozio-emotionalen Entwicklung von Kindern sowie auf strategischem Wissen zur Gruppenleitung, das die Autorin am Hanen Center für Frühförderung in Kanada erworben hat.
Der vorliegende Artikel, der auf langjähriger Erfahrung in öffentlichen Bibliotheken in unterschiedlichen soziokulturellen Kontexten und sprachlichen Realitäten beruht, stellt einen Ansatz vor, der zahlreiche Familien mit ihren Kleinkindern zusammenführt. Ziel ist es, den Zugang zur gesprochenen Sprache und das Eintauchen in Geschichtenwelten zu erleichtern, indem Begegnungen mit dem Anderssein ermöglicht und sowohl individuelle Besonderheiten als auch die Stärke der Gemeinschaft wertgeschätzt werden.
Die verschiedenen Angebote sollen die Aufmerksamkeit der Kleinkinder wecken, sie für das Zuhören von Geschichten sensibilisieren, ihre Neugier stimulieren und alle fünf Sinne einbeziehen, damit sie mit Emotionen und Freude die Inhalte jedes Bilderbuchs der Babythek entdecken können.

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https://doi.org/10.58098/lffl/2026/1/901
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