Skip to main content Skip to home page
Newsletter Jetzt abonnieren!

Lernstandsbeobachtung – eine Unterstützung zur Förderung des frühen Schriftspracherwerbs

aus der Nr. 2026 | 1 zum Thema «Literalität im frühen Kindesalter»

Thomas Plouffe

Ein zentrales Problem bei einer entwicklungsorientierten Sicht auf den frühen Schriftspracherwerb besteht darin, dass die ersten Schritte der Literacy-Entwicklung kaum sichtbar sind. Sie verlaufen oft unspektakulär und lassen sich entsprechend nur schwer diagnostisch erfassen.
Hier setzt die Lernstandsbeobachtung an: Sie legt die reflexiven und metakognitiven Prozesse offen, die ein Kind durchläuft, wenn es sich schrittweise ein Verständnis von Sprache, Zeichen und Schrift aneignet.
Der vorliegende Artikel zeigt das theoretische Potenzial der Lernstandserhebung, die eine entwicklungsorientierte Sicht auf Lesen und Schreiben operationalisierbar macht und gleichzeitig die realen Anforderungen an Beobachtung und Beurteilung im Frühbereich widerspiegelt. 
Zur Illustration werden Beispiele aus einer zweijährigen Erprobung in der Praxis im Vorschulbereich vorgestellt, die an einer Schule für Kinder mit Hörbeeinträchtigungen und/oder Sprachentwicklungsstörungen durchgeführt wurde.

Weiterlesen im PDF (FR)

Export RefWorks/Endnote
https://doi.org/10.58098/lffl/2026/1/902
Nach oben