In einer zweijährigen Längsschnittuntersuchung wurden 117 Erstklässler:innen an 13 Messzeitpunkten zu Vorläuferfertigkeiten, Wortschatz und Schriftsprachkompetenzen getestet. Die Analysen zeigen einen engen Zusammenhang zwischen frühen schriftsprachnahen Kompetenzen (Early Literacy) und späteren Lese- und Rechtschreibleistungen. Die Stichprobe ist sprachlich heterogen: Über 60 % der Kinder (N=70) wachsen mehrsprachig auf, 38 davon mit Deutsch als Zweitsprache (Erwerb >3 LJ). Im Wortschatz zeigen sich Unterschiede, insbesondere zwischen DaZ-Kindern und einsprachig bzw. simultan zweisprachig aufwachsenden Kindern; bei schriftbezogenen Early-Literacy-Fertigkeiten wurden keine signifikanten Gruppenunterschiede gefunden.
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https://doi.org/10.58098/lffl/2026/1/896