Dieser Artikel stellt die zentralen Erkenntnisse des Projekts AMAHORO+ vor, das in fünf interkulturellen Bibliotheken der Westschweiz durchgeführt wurde. Er zeigt, wie diese Orte als dritte Bildungsräume neu gedacht werden können – durch den Ausbau der didaktischen Kompetenzen des Bibliothekspersonals, durch einen berufsübergreifenden Dialog mit den Pädagogischen Hochschulen und durch eine kritisch-reflexive Auseinandersetzung mit Mehrsprachigkeit. Der Artikel beleuchtet die Spannungsfelder zwischen der Wertschätzung von Herkunftssprachen und der Gefahr der Identitätszuordnung und zeigt konkrete Wege auf, wie die pädagogische Funktion der Bibliotheken im Schweizer Bildungswesen gestärkt werden kann.
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https://doi.org/10.58098/lffl/2025/3/890