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Das Projekt «Interaktives Bilderbuch»

aus der Nr. 2021 | 2 zum Thema «Materialität und Literalität»

Debora Guimerà, Lucile Grandjean

Der Beitrag präsentiert und beschreibt ein Projekt mit dem Titel «Interaktives Bilderbuch». Es wird aus der Sicht von Bibliothekarinnen vorgestellt, die es in ihrem Berufsalltag in der Mediathek des Service écoles-médias, (SEM, Département de l'instruction publique, de la formation et de la jeunesse DIP) in Genf durchgeführt haben. Es startete 2018/2019 und läuft derzeit noch. In der ersten Phase wurde den Lehrpersonen der Basis- und Primarstufe ein Koffer mit sechs Bilderbüchern und einem iPad zur Verfügung gestellt. Auf dem iPad waren Anwendungen zu finden, die die Bilderbücher für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren «interaktiv» ergänzen. 2019/2020 wurde das Projekt dann Teil des Programms «Numérique à l’école» des DIP. Es berücksichtigte die Beobachtungen der ersten Phase und es entstand daraus ein neuer Koffer mit Bilderbüchern und iPads mit Apps von «interaktiven Bilderbüchern» - und mit pädagogischen Sequenzen für die Bereiche Französischlernen, Medien und Informatik und bildnerisches Gestalten. Der vorliegende Beitrag beschreibt den Prozess und die verschiedenen Schwierigkeiten und Entscheidungen, die getroffen werden mussten. Als Ergebnis des Projekts werden sieben interessante «interaktive» Bilderbücher für die Lehrpersonen beschrieben, die mit didaktischen Einschüben für den effizienten Einsatz des Materials ergänzt werden Die Herausforderungen des Projekts betreffen die digitale Omnipräsenz und die damit verbundenen Veränderungen, den Einsatz neuer Medien, die Produktion von Dokumenten (Text, Zeichnung, Aufzeichnung) und die Umsetzung neuer Lesepraktiken sowie die Herstellung der Verbindung zur Schriftlichkeit, die in der Beziehung Bibliothek-Schule neu überdacht werden muss.

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https://doi.org/10.58098/lffl/2021/2/736
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