Dieser Beitrag untersucht die Vorstellungen von (zukünftigen) Ausbildenden zum Schreibunterricht für Erwachsene mit geringer oder gar keiner Schulbildung. Aufgrund der Analyse ihrer Äusserungen während eines Ausbildungskurses machen wir eine Bestandsaufnahme ihrer Kenntnisse und ihres Know-hows. Wir zeigen, dass diese sich um zwei Hauptaspekte (sprachliche und sozio-pragmatische) drehen, deren Wechselwirkungen nicht systematisch berücksichtigt werden. Wir fragen uns, wie in diesen Äusserungen die durchgeführten Sprachaktivitäten im Schreiblernprozess erfasst werden. Die Äusserungen zeigen indirekt die Schwierigkeit der Studierenden, sich zwischen verschiedenen theoretischen und praktischen Bezugspunkten, die sie im Laufe ihres Berufslebens aufgebaut haben, zu bewegen.
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https://doi.org/10.58098/lffl/2018/2/637