Skip to main content Skip to home page
Newsletter Jetzt abonnieren!

«Wer alles glaubt, was er liest, sollte besser aufhören zu lesen.»

Evaluative Bestandteile kompetenten Lesens von Online-Informationen in mehrperspektivischer Verortung

aus der Nr. 2025 | 2 zum Thema «Digitale (Il)literalität»

Maik Philipp

Das Internet offeriert als digitales Lesemedium eine Vielzahl von Informationsangeboten. Das ist ein Gewinn für Leser:innen, fordert sie aber auch heraus. Sie können und sollten nicht davon ausgehen, auf echtes Wissen zu stossen, wenn sie recherchieren und lesen. Darum müssen Leseri:nnen hinreichend dazu in der Lage sein, mit epistemisch unsicheren Online-Informationen kritisch-evaluativ umgehen zu können. Der Beitrag widmet sich den dafür nötigen Fähigkeiten und systematisiert sie als Teil einer ersten theoretischen Verortung in zwei Gruppen von epistemischen Strategien. Die Erste-Hand-Einschätzungen dienen mit verschiedenen Analysefokussen dazu, die Gültigkeit des Inhalts direkt zu beurteilen. Zweite-Hand-Einschätzungen sind indirekte Beurteilungen des Inhalts, indem weitere Informationen jenseits der textuellen aus dem jeweils fokalen Dokument herbeigezogen werden. Idealerweise werden diese Einschätzungen über Begründungen substanziiert, die von Analyse und angemessener Kritik zeugen. Dies wird in der zweiten theoretischen Verortung behandelt, die das kritisch-analytische Denken als Grundlage hat. Den Beitrag schliessen vier lesedidaktische Implikationen ab.

Weiterlesen im PDF (DE)

Export RefWorks/Endnote
https://doi.org/10.58098/lffl/2025/2/877
Nach oben