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Nr. 2023 | 3

Literalität und Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Wir nutzen Sprachassistenten und Suchmaschinen, Algorithmen schlagen uns Bücher vor, helfen Texte zu schreiben, zu verbessern, zu übersetzen oder sogar zu bewerten. Künstliche neuronale Netzwerke verarbeiten immer grössere Datenmengen, Maschinen lernen bei der Verarbeitung von Daten selbstständig dazu, sie erkennen zum Beispiel Regeln der Sprache und wenden sie an. Diese Entwicklungen war die Ausgangslage für die Planung eines thematischen Schwerpunkts zu «Literalität und KI» auf leseforum.ch.

In den zwei Jahren, die vom Nummernkonzept bis zum Erscheinen dieser Nummer verstrichen sind, hat sich unser Alltag mit KI rasant verändert. Nicht nur sind Chatbots wie ChatGPT, Google Bard oder Bing Chat in aller Munde, sie haben auch eine grosse Dynamik in den Bereichen Lesen und Schreiben in Forschung und Praxis ausgelöst. Laufend erscheinen neue empirische Forschungsarbeiten, KI ist längst in den Schulzimmern angekommen, sie wird als Werkzeug im Literaturunterricht genauso genutzt wie für Schreibprozesse.
Die vorliegende Nummer kann darum nicht mehr als eine Momentaufnahme bieten und einen Einblick in diese sehr lebhafte Diskussion. Und sie kann danach fragen, inwiefern das Konzept der Literalität im Zeitalter von KI noch Bestand hat, bzw., wie es modifiziert werden sollte. Mehr

Stimmen zur Plattform

Die Internetseite der Zeitschrift ist ein Schatz von Publikationen zur aktuellen Literalitätsforschung. Die thematische Ausrichtung der Ausgaben liefert eine stets hochaktuelle Agenda der Fragen, über die die Literalitätsforschung spricht. Helmuth Feilke, Justus-Liebig-Universität, Giessen
Das leseforum.ch ist zu einem einschlägigen und unverzichtbaren Ort der Erforschung, Dokumentation und Praxis von Literalität im sprachen- und länderübergreifenden Diskurs geworden. Neben der Qualität und Thematik der Beiträge besticht ihre einfache Verfügbarkeit. Björn Rothstein, Ruhr-Universität, Bochum
Als Autor bei leseforum.ch weiss ich aus eigener Erfahrung, wie genau die Artikel von einem Begleitgremium geprüft werden. Das ist eine Garantie für wissenschaftlich hochstehende und aktuelle Beiträge. Die thematisch aufbereitete Verschränkung von Wissenschaft und Praxis ist für alle Lesenden sehr bereichernd. Hansjakob Schneider, Pädagogische Hochschule Zürich
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