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Phonologische Bewusstheit – eine notwendige Voraussetzung beim Lesen- und Schreibenlernen?
von Renate Valtin
Phonologische Bewusstheit wird als wichtige Vorläuferfähigkeit des Lesens und Schreibens verstanden. Wie steht es um die theoretische Fundierung dieses Konzepts, und ist es sinnvoll, Phonologische Bewusstheit zu trainieren? Renate Valtin geht in ihrem Beitrag diesen Fragen nach.
Abstract
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Schreiben ohne Stift: Zur Bedeutung von Medium und Skriptor für die Anfänge des Scheibens
von Daniela Merklinger
Gibt man Kindern im Vorschulalter die Gelegenheit, einem erwachsenen Skriptor eigene Texte zu diktieren, können sie Autoren sein. Sie können Erfahrungen auch mit der konzeptionellen Seite des Schreibens machen – ohne den handwerklichen Aspekt des Schreibens selbst schon zu beherrschen. Der Beitrag gibt einen Einblick in die Praxis des Diktierens und sensibilisiert dafür, was es in Diktiersituation zu beachten gilt, damit das darin enthaltene Lernpotential auch zur Entfaltung kommen kann.
Abstract
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«Un chat, ça trompe énormément ...»
Vergleichende Studie der Rezeption eines Bilderbuchs im 1./2. und 5. Schuljahr.

von Justine Rérat-Kaiser und Christelle Monnier-Gutknecht
Dieser Beitrag hat das Ziel, am Beispiel des Bilderbuchs «Quand mon chat était petit» von Gilles Bachelet einen innovativen didaktischen Ansatz (das «fragmentarische» Lesen) zu beschreiben und seine Wirkungen auf die interpretativen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern der 1./2. bzw. 5. Primarstufe zu verstehen. Der Vergleich der beiden Altersgruppen fördert eine Kontinuität und einen Bruch zutage: Einerseits findet sich bei den jüngeren und älteren Kindern ein vergleichbares interpretatives Vorgehen, bei dem sie sich auf die gleichen Inhalte beziehen und die gleiche Strategie der Hypothesenbildung und -überprüfung anwenden. Andererseits gelingt es nur den älteren Kindern, den Verlauf der zukünftigen Handlung vorwegzunehmen.
Abstract
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Ein schwer zugängliches Bilderbuch «fragmentarisch»  lesen
von Christophe Ronveaux und Nadège Nicastro
Die Analyse der Klassenlektüre eines ungewöhnlichen Bilderbuchs – «Papa se met en quatre» von Hélène Riff – zeigt, wie die Aufgabestellungen der Lehrperson die Lesenden bei der Interpretation anleiten und die Besonderheiten des Mediums die Interpretationsarbeit erleichtern. Das Informationssystem des Buches ist nicht von vornherein gegeben, es muss konstruiert werden; der Ansatz des «fragmentarischen Lesens» setzt dieses Konstruktionsspiel ins Zentrum.
Abstract
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Wenn das Lesen noch immer stockt
von Daniel Nix, Carola Rieckmann und Isabel Trenk-Hinterberger
Das DFG- Forschungsprojekt Leseflüssigkeit an der Goethe-Universität Frankfurt untersuchte die Wirksamkeit verschiedener Verfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit in sechsten Hauptschulklassen. Im folgenden Artikel sind die Ergebnisse der Prä-Post-Daten dargestellt. Die vollständigen Ergebnisse einschließlich der Follow-Up-Messung erscheinen voraussichtlich in Didaktik Deutsch 28/2010.
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