Frühe Lesekompetenzen im Konnex der vorschulischen kindlichen Gesamtentwicklung. Das Konzept des norwegischen Projektes „Das lernende Kind“.

Abstract | von Britta Juska-Bacher
Im Gegensatz zum Gros der psychologischen und pädagogischen Lesestudien, die den Zusammenhang zwischen den Vorläuferfertigkeiten phonologische Bewusstheit und/oder Buchstabenkenntnis oder kognitiven Kompetenzen und der Leseleistung testen, ist das Projekt „Das lernende Kind“ der Universität Stavanger ganzheitlich konzipiert. Mit Hilfe von Beobachtungen durch das Betreuungspersonal sollen in dieser Langzeitstudie Daten aus verschiedenen kindlichen Entwicklungsbereichen, i. e. Sprache, Mathematik, Motorik und sozio-emotionale Entwicklung, erfasst und mit den Lese-, Schreib- und Mathematikleistungen in der zweiten und vierten Klasse korreliert werden. Ziele dieser interdisziplinären Studie sind eine genaue Erforschung dieser Entwicklungsbereiche und ihrer Zusammenhänge sowie die Identifikation von Prädiktoren der späteren schulischen Leistung, um Risikokinder früh ausmachen und unterstützen zu können. Im vorliegenden Beitrag wird das Konzept dieses laufenden Projekts vorgestellt, um Einblick in einen vielversprechenden neuen Forschungszugang zu geben.

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