Quand la lecture bute toujours
Résumé | par Daniel Nix, Carola Rieckmann et Isabel
Trenk-HinterbergerLe projet de recherche de la DFG (Fondation
allemande pour la recherche) sur la fluidité de la lecture, réalisé à
l'Université Goethe de Francfort, propose une analyse de l'efficacité de
différentes méthodes visant à rendre la lecture plus fluide en sixième
année scolaire. L'article ci-après présente les résultats des données
pré/post. Les résultats complets des études de suivi devraient être
publiés dans «Didaktik Deutsch» 28/2010.
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und Isabel Trenk-Hinterberger (en allemand)Abstract | von Daniel Nix, Carola Rieckmann
und Isabel Trenk-HinterbergerIn insgesamt 31
Hauptschulklassen wurden über ein Schulhalbjahr hinweg zwei verschiedene
Verfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit implementiert und auf ihre
Wirksamkeit bezüglich der Lesegeschwindigkeit, des Leseverstehens sowie
der Lesemotivation und des lesebezogenen Selbstkonzepts untersucht. In
14 Klassen wurden die „Stillen Lesezeiten“ durchgeführt. Dabei handelt
es sich um ein Vielleseverfahren, das auf eine gezielte Erhöhung der
absoluten Lesemenge setzt. Für dreimal zwanzig Minuten pro Woche dürfen
die Schüler(innen) zu diesem Zweck aus einem Angebot Bücher ihrer Wahl
lesen. Neun Klassen trainierten ebenfalls für dreimal zwanzig Minuten in
der Woche mit den Lautlese-Tandems. Das Lautleseverfahren setzt auf ein
engschrittiges Üben, insbesondere auf die Wiederholung und das Vorbild
eines kompetenteren Lesevorbilds. Dabei liest immer ein etwas besserer
Schüler (Tutor) gemeinsam mit einem etwas schwächeren Leser (Tutand)
kurze Texte wiederholt synchron. Acht weitere Klassen dienten als
Kontrollgruppe. Während in der Lautlese-Gruppe signifikante
Verbesserungen für die Lesekompetenz nachgewiesen werden konnten,
verbesserten sich die Schüler(innen) der Gruppe „Stille Lesezeiten“
nicht bedeutsam.